Ein ganz besonderer Bittgang (PNP vom 31.5.22)

Bittgänge gehören seit jeher zum religiösen Brauchtum rund um das Fest Christi Himmelfahrt. Heuer konnte bei schönster Witterung der Gang durch die blühende Natur wiederaufleben und er führte die komplette Schulfamilie der Grund- und Mittelschule Perlesreut zusammen mit den Pfarrangehörigen entlang des Schöpfungsweges nach Kirchberg in die St.-Nikolaus-Kirche.
Für die meisten Schülerinnen und Schüler war es der erste Bittgang dieser Art, weil in den vergangenen beiden Jahren coronabedingt pausiert werden musste.
Bei verschiedenen Stationen unterwegs wurde für den Frieden in der Welt, besonders für die Menschen in der Ukraine gebetet und Schülerinnen und Schüler erinnerten an die Gottesmutter Maria.

Mit fröhlichen Liedern wie dem „Laudato si“ erfreuten sich die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen an der Schönheit der Natur und dankten somit Gott für alles, was er gut geschaffen hat.
Ein Bittgang in dieser Form mit der gesamten Schulfamilie dürfte wohl in der ganzen Diözese Passau einzigartig sein, vermutet Pfarrer Konrad Eichner. − pw

Besuch der Miró-Ausstellung in Freyung 

Interessante Einblicke in das Werk des Künstlers Joan Miró erhielten die Schüler der dritten, vierten und sechsten Klasse bei einer Unterrichtsfahrt zur Miró-Ausstellung im Europahaus in Freyung.

Bei einer Führung lernten wir, was surrealistische Bilder ausmacht und durften sogar selbst ein Gemeinschaftsbild gestalten.

Friedenstauben im ganzen Schulhaus

Auch uns haben die Nachrichten und Bilder vom Krieg in der Ukraine sehr bewegt. Im Unterricht haben wir uns damit beschäftigt, wie es zum Krieg gekommen ist und wir beobachten nach wie vor, wie sich die Lage entwickelt.

Aber was können wir tun? Es geht uns wie allen Menschen, die sich den Frieden wünschen. Unsere Möglichkeiten sind beschränkt. Wir können spenden und Geflüchteten helfen, aber den Krieg beenden können wir nicht.

Trotzdem ist unser Wunsch nach Frieden und das Gefühl der Solidarität mit der Ukrainischen Bevölkerung groß. 

Und so entstand die Idee, diesem Wunsch wenigstens bildlich und im Gebet Ausdruck zu verleihen. 

Alle Klassen der Grund- und Mittelschule Perlesreut haben Friedenstauben ausgeschnitten und ihnen einen grünen Zweig als Sinnbild der Hoffnung in den Schnabel gesteckt. Diese Tauben fliegen nun durch alle Stockwerke des Schulhauses und erinnern uns täglich an unseren Wunsch nach Frieden, aber auch daran, dass der Frieden bei uns beginnt – jeden Tag neu und im Kleinen.

Möge so der Frieden wachsen – das wünschen wir uns alle!